Zwei Reiseliebhaberinnen aus dem schönen Bayern.
Warum wir nicht mehr mit einem Riesen-Rucksack durch die Welt hetzen.
Hi, wir sind Tanja und Nadja. Und ja, wir betreiben einen Reiseblog. Aber nein, du findest hier keine Tipps, wie man im 20-Bett-Dorm überlebt oder mit der unbequemsten Busverbindung den letzten Cent spart.
Wir haben uns ganz bewusst von der klassischen Backpacker-Routine verabschiedet. Warum? Weil wir schlichtweg aus dem Alter raus sind, in dem man sich durch Hostels schlägt, jeden Abend denselben Smalltalk führt und sein ganzes Leben in einem riesigen, unhandlichen Rucksack mit sich herumschleppt – nur weil man das angeblich so macht. Für uns ist dieser klassische Backpacker-Ballast längst nicht mehr zeitgemäß. Er ist schwer, unpraktisch und schränkt am Ende nur die Freiheit ein.
Wir reisen anders. Wir reisen so, wie es sich für uns richtig anfühlt.
Unser Stil: Cleveres Reisen statt Low Budget
Versteht uns nicht falsch: Wir machen keinen Luxus-Urlaub. Wir achten nach wie vor auf unser Geld und reisen mit einem schmalen Budget. Aber wir haben gelernt, dass Komfort keine Frage des Geldes, sondern der Planung ist.
Anstatt für ein Bett im Schlafsaal zu zahlen, buchen wir uns lieber private Unterkünfte oder kleine Apartments mit eigener Küche. Das gibt uns die Freiheit, selbst zu kochen, unser Budget im Griff zu behalten und – ganz wichtig – den Rückzugsort zu haben, den man nach einem langen Tag einfach braucht.
Wir gönnen uns ab und zu auch einen Mietwagen. Nicht aus Luxusgründen, sondern weil er uns an Orte bringt, die mit dem Bus einfach unerreichbar bleiben. Am Ende ist das oft effizienter und günstiger, als sich durch standardisierte Touristen-Touren zu quälen.
Echte Erfahrungen statt „Must-See“-Listen
Wir beobachten ständig, wie Reisende in einer Art „FOMO-Modus“ (der ständigen Angst, etwas zu verpassen) durch die Welt hetzen. Da wird alles mitgenommen, was auf irgendeiner Bucketlist steht – einfach nur, weil man es gesehen haben muss, um danach auf Instagram zu zeigen, wie „wunderschön“ alles war.
Wir sehen das anders. Wenn uns jemand sagt: „Das müsst ihr unbedingt gesehen haben!“, schauen wir es uns vielleicht an. Und wenn es langweilig, überlaufen oder den Hype einfach nicht wert war, dann schreiben wir das auch genau so auf unserem Blog. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund. Wir müssen nicht jeden Tempel abhaken, nur um zu sagen, wir waren da.
Manchmal bedeutet Reisen für uns, gar nichts zu tun. Kein Sightseeing, kein Programm. Einfach nur gemütlich ein Bierchen am Strand trinken, das authentische Treiben auf der Straße beobachten und die Momente genießen, in denen uns Einheimische ganz ungezwungen ansprechen. Das sind echte Gespräche statt der ewig gleichen Hostel-Fragen nach der nächsten Busverbindung.
Warum wir das tun?
Weil es uns die Freiheit gibt, die Welt abseits der Massen zu sehen. Während andere von einem Hotspot zum nächsten rennen, suchen wir die Orte, die in keinem Standard-Reiseführer stehen.
Unsere Wanderung im Altos de Lircay National Reserve in Chile ist dafür das beste Beispiel: Wir sind mit dem Mietwagen dorthin gefahren, um eine unserer anstrengendsten, aber gleichzeitig absolut traumhaftesten Wanderungen zu machen. Wenn man sich den Ausblick nach einem harten Aufstieg wirklich erarbeitet hat und ihn fast für sich allein genießen kann – solche Momente sind durch nichts zu ersetzen. Aber man findet sie nicht, wenn man stur die „Top 10“-Liste abarbeitet. Man findet sie nur, wenn man bereit ist, abzubiegen und auch mal den anstrengenderen Weg zu wählen, anstatt der Reisegruppe hinterherzulaufen.
Travelloop ist für alle, die das Reisen lieben, aber keine Lust mehr auf den klassischen Backpacker-Zirkus haben. Wir zeigen euch, wie man die Welt individuell und budgetschonend erkundet – und dabei vor allem eins bleibt:
Ehrlich zu sich selbst!