Märkte und Essen in Seoul - Unsere Highlights (2026)
Vlog zu unserem Roadtrip durch Südkorea
1. Die Märkte von Seoul
1. Gwangjang Markt
Der Gwangjang Markt ist wahrscheinlich der bekannteste Markt in Seoul wenn es ums Thema Essen geht. Zumindest haben wir immer wieder von diesem Markt in anderen Reiseblogs- und vlogs gehört. Vermutlich liegt das auch an einer Netflix-Doku, die auf dem Markt gedreht wurde. Welche Marktstände bei der Doku mitgewirkt haben, konnten wir ganz leicht durch die Schilder und Plakate erkennen, die jeder beteiligte Marktstand aufgestellt hat. An diesen Ständen war auch immer am Meisten los, wenn wir auf dem Markt waren.
Auf dem Markt findet ihr alle kulinarischen Highlights die Seoul so zu bieten hat. Und auch die Atmosphäre hat uns richtig gut gefallen. Zum Essen setzt man sich einfach direkt an den Stand und kann den Köchen direkt zuschauen, wie sie das Essen zubereiten.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Markt öffentlich sehr gut zu erreichen ist, da er ziemlich zentral im Viertel Jongno liegt.
Unsere Highlights auf dem Markt waren: Tteokbokki (Reiskuchen in süß-scharfer Soße – Kosten: 6.000 KRW, umgerechnet ca. 3,70 EUR – Stand August 2026), kalte Nudeln (eiskalte Nudeln mit Eiswürfel in klarer Suppe – Kosten: 8.000 KRW, ca. 4,70 EUR), süße Hotteok (Pfannkuchen – Kosten: 2.000 KRW, ca. 1,22 EUR) und Twisted Doghnouts (für gerade einmal 1.000 KRW, ca. 0,60 EUR) und eine Nudelsuppe mit handgemachten Nudeln.
Wir haben auch die kalte Suppe probiert, die so kalt ist, weil Eiswürfel mit reingegeben werden. Die hat uns aber geschmacklich nicht so überzeugt.
2. Mangwon Markt
Der Mangwon Markt ist weniger bekannt bzw. weniger von Touristen besucht als der Gwangjang Markt. Das war zumindest unser Eindruck, als wir über den Mangwon Markt gelaufen sind. Einige Reiseblogs bezeichnen den Mangwon Markt als bessere Alternative zum Gwangjang Markt, da er weniger überlaufen ist und dort eher die Einheimischen anzutreffen sind. Weniger überlaufen ist er aus unserer Sicht auch. Aber zum direkt dort Essen lädt der Markt aus unserer Sicht nicht ein. Es gibt dort keine Gelegenheit direkt an den Marktständen zu essen und auch die Atmosphäre ist dort nicht so wie auf dem Gwangjang Markt.
Zudem ist der Mangwon Markt nicht ganz so zentral gelegen. Als bessere Alternative würden wir ihn daher nicht sehen.
Wir haben uns auf dem Markt nur Tteokbokki to go mitgenommen und haben die dann am Han River gegessen. Eins muss man aber sagen: Die Portion war im Vergleich zu der auf dem Gwangjang Markt deutlich größer, für den gleichen Preis (6.000 KRW, umgerechnet ca. 3,70 EUR – Stand August 2026)
3. Namdaemun Markt und Camera Street
Der Namdaemun Markt ist sehr zentral zwischen Myeongdong und der Seoul Station gelegen. Wir sind dort vorrangig hingegangen, weil es beim Markt eine Camera Street bzw. einen Camera Markt gibt und ich (Tanja) mir dort ein neues Objektiv für meine Kamera kaufen wollte. Wir waren an einem Sonntag dort und ein Teil der Läden in der Camera Street hatte geschlossen. Ich bin aber in einem der geöffneten Läden trotzdem fündig geworden.
Auch auf dem Namdaemun Markt waren viele der Stände geschlossen. Es hatten hauptsächlich Nicht-Essensstände geöffnet, was uns verwundert hat. Auf dem Gwangjang-Markt ist es genau andersrum.
Der Namdaemun Markt ist anders als viele andere Märkte teilweise unter freiem Himmel. Von der Straße aus geht es dann rechts und links durch ziemlich versteckte Eingänge zu den Essensständen mit Sitzmöglichkeit. Wir haben einmal etwas zu lange an einem der wenigen geöffneten Essensständen auf die Karte geschaut und wurden direkt von einer Mitarbeiterin ziemlich harsch herangezogen. Sie meinte, die Stände seien alle gleich, wir sollen an ihrem Stand etwas essen. Wir waren aber ziemlich überrumpelt von der unfreundlichen Art und Weise und auch die Preise waren deutlich höher als auf dem Gwangjang Markt, sodass wir am Ende dann doch wieder auf letzterem auf eine Runde Tteokbokki gelandet sind 😀
2. Koreanisches Essen
Unser absolutes Highlight war Korean Barbeque. Wir waren dafür im „Koream Emperor Buffet“ in Myeongdong und haben für die Variante mit Rindfleisch 19.800 KRW pro Person bezahlt. Umgerechnet ca. 12.10 EUR (Stand August 2026).
Für den Preis bekommt man wirklich gutes Fleisch und Beilagen wie Kimchi, Reis, Nudeln und Fried Chicken.
Das können wir uneingeschränkt weiterempfehlen.
Unser zweites Highlight direkt nach dem Korean BBQ ist das Gericht „Dak-galbi“: Scharf gebratenes Hühnchen mit Gemüse und wahlweise mit Mozzarella-Käse überbacken. Wir haben uns natürlich für die Variante mit Käse entschieden und es war super lecker. Wir waren im „JangIn Dakgalbi“ in Jongno und haben für ein Dak-galbi für zwei Personen mit Käse-Topping insgesamt 28.000 KRW bezahlt. Das sind ca. 17,10 (Stand August 2026).
Im Restaurant gibt es auch eine Salatbar und Kimchi an der sich jeder Gast bedienen kann.
Essenstechnisch hat uns Seoul richtig gut gefallen. Wir haben selten so viel Streetfood und lokale Gerichte probiert wie in Seoul.
Vor allem das Korean BBQ, Dak-galbi und Tteokbokki haben uns richtig getaugt.
Von den Märkten hat uns der Gwangjang Markt am Besten gefallen. Auch wenn ihn viele als zu überlaufen oder zu touristisch sehen, haben wir ein anderes Bild von dem Markt und können ihn definitiv weiterempfehlen. Am Ende kann und muss sich jeder sein eigenes Bild machen 🙂